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Reclay UFH - Einzige Alternative zur ARA

Interseroh verliert Zulassung in Österreich

Wien, 20.03.2013

Wie heute bekannt wurde, hat die Interseroh Austria GmbH ihre Zulassung als Sammel- und Verwertungssystem für Gewerbeverpackungen in Österreich verloren. Gemäß Abfallwirtschaftsgesetz müssen Systeme durch den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft genehmigt werden. Dabei ist insbesondere nachzuweisen, dass die Sammlung und Verwertung bundesweit organisiert werden kann und eine entsprechende finanzielle Kostendeckung gegeben ist. Sollte der Betreiber diese Voraussetzungen nicht mehr erfüllen, kann die Zulassung entzogen werden. So geschehen im Fall von Interseroh.

Probleme mit Genehmigung schon länger bekannt

Bereits seit mehreren Jahren gab es bei der Gesellschaft der Berliner ALBA Group Probleme mit der Genehmigung. „Der Verlust der Zulassung kommt für uns daher nicht überraschend“, kommentiert Walter Tanzer, Geschäftsführender Gesellschafter der Reclay UFH, die Entscheidung. Schon 2008 hatte das Lebensministerium der beantragten Verlängerung nicht zugestimmt. Zu diesem Zeitpunkt firmierte Interseroh Austria noch unter dem Namen EVA GmbH. Allerdings wurde der Beschwerde des Unternehmens durch den österreichischen Verwaltungsgerichtshof damals aufschiebende Wirkung zuerkannt. Mit Datum vom 28. Februar 2013 hat der Verwaltungsgerichtshof die Beschwerde nun endgültig abgewiesen. Eine Berufung gegen die Entscheidung ist nicht möglich. Seit dem 18. März 2013 besitzt die Interseroh Austria GmbH damit keine Genehmigung mehr zur Entpflichtung von Verpackungen. Bisherige Kunden müssen sich einen anderen Systemanbieter suchen.

Im Gegensatz zur Interseroh Austria GmbH hat die Reclay UFH von Beginn an alle Voraussetzungen für die Genehmigung problemlos erfüllen können. „Innerhalb kürzester Zeit haben wir uns als alternatives Sammel- und Verwertungssystem für gewerblich anfallende Verpackungen erfolgreich etablieren können. Diesen Weg werden wir auch nach Öffnung des Marktes für Haushaltsverpackungen weitergehen. Die heutige Entscheidung zeigt, dass die Reclay UFH die einzig wirkliche Alternative zum bisherigen Monopolisten ARA darstellt“, so Raffael A. Fruscio, Gesellschafter der Reclay Group, abschließend.

Über Reclay UFH

Die Reclay UFH GmbH führt das Systemgeschäft von Reclay im Bereich der Verpackungsentsorgung in Österreich durch. Als Basis für die langfristig angelegte Zusammenarbeit hat die Reclay Group im Jahr 2010 die Anteilsmehrheit an der Gesellschaft von der UFH Holding übernommen. Die Reclay UFH positioniert sich als qualitätsorientiertes, alternatives System im österreichischen Markt und kann dabei auf die langjährige Erfahrung des UFH in diesem Bereich zurückgreifen.