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5. Kölner Verpackungsforum

25. bis 26. Oktober 2010

"Fakten-Positionen-Trends": so lautete die Überschrift des 5. Kölner Verpackungsforums, das vom 25. bis 26. Oktober 2010 stattfand. Dabei hatte die Reclay Group zum ersten Mal über zwei Veranstaltungstage Experten des Umwelt- und Entsorgungsmanagements, Kunden und Interessenten in das Hotel InterContinental zu Workshops und Vorträgen geladen. Auf der Agenda des renommierten Forums standen aktuelle Branchenthemen mit den Schwerpunkten Vollständigkeitserklärung, Carbon Footprint und Wertstofftonne.

Nach Begrüßung durch Dr. Fritz Flanderka, Geschäftsführer der Reclay Group, startete der erste Workshop unter dem Motto „Vollständigkeitserklärung – Durchblick garantiert“. Jens Nießmann, Bereichsleiter Vertrieb der Reclay Group, führte die Teilnehmer kurz in das Thema ein, anschließend hielt Dr. Armin Rockholz, Referent für Kreislaufwirtschaft, Gewässerschutz und Emissionshandel beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag, seinen Einstiegsvortrag. Dr. Rockholz präsentierte die Bewertungen nach zwei Jahren Vollständigkeitserklärung aus DIHK-Sicht.

Danach stellte Jens Nießmann Sichtweisen, Berichte und Problemstellungen aus der Praxis vor und leitete damit die Podiumsdiskussion mit Gerd-Markus Lohmann, Partner der FIDES Treuhandgesellschaft KG, und Dr. Rockholz ein. Gerd-Markus Lohmann berichtete über die Erfahrungen und Einschätzungen der Wirtschaftsprüfer rund um die Vollständigkeitserklärung.

Zum Einstieg in den zweiten Workshop präsentierte Raffael A. Fruscio, Gesellschafter der Reclay Group, eine repräsentative Umfrage der Reclay Group zu Product Carbon Footprints. Mit dem klaren Umfrageergebnis, dass ein Großteil der Verbraucher Produkte mit niedrigen Carbon Footprint bevorzugt, wurden die Teilnehmer auf das Thema „Carbon Footprint - Instrument zum Klimaschutz“ eingestimmt.

Nach einem Überblick über die klimapolitischen Rahmenbedingungen durch Niels Pfaff, Geschäftsführer RE|CARBON Deutschland GmbH, sprach Dr. Sebastian Wolfgarten, Consultant RE|CARBON Deutschland GmbH, über die Möglichkeiten des Corporate Carbon Footprint als unternehmerisches Steuerungsinstrument.

Wie kleine und mittelständische Unternehmen einen pragmatischen Einstieg in das Thema Klimaschutz und Energieeffizienz meistern können, zeigte Guido Axmann, Managing Director Thema1 GmbH.

In seinem Vortrag stellte er die gemeinsame Initiative von RE|CARBON und Thema1 vor, das Netzwerk „Klimapartner2020 – Mehr Effizienz, weniger CO2 im Mittelstand“ und lud alle Interessenten ein zum 1. Netzwerktreffen am 17. November in Berlin.

Die Besonderheiten von Product Carbon Footprints am Beispiel der Entsorgungswirtschaft führte Paul Mußler, Senior Consultant RE|CARBON Deutschland GmbH, auf. Dr. Andre Michels, Consultant RE|CARBON Deutschland GmbH, zeigte anschließend, wie Carbon Footprints zur Steigerung der Energieeffizienz eingesetzt werden können und schloss damit einen spannenden und informativen ersten Veranstaltungstag.

Der zweite Tag des 5. Kölner Verpackungsforums stand ganz im Zeichen der Diskussion um die Einführung der Wertstofftonne. Zur Einstimmung auf eines der führenden Branchenthemen des Jahres 2010 präsentierte Raffael A. Fruscio die Ergebnisse einer aktuellen GfK-Umfrage der Reclay Group zur Akzeptanz der Wertstofftonne. „Mehr Recycling ist den Deutschen etwas wert" lautete das erfreuliche Ergebnis.

Den Auftakt der Vortragsreihe machte Jens Lattmann, Leiter des Dezernats Umwelt und Wirtschaft des Deutschen Städtetags. In seinem Beitrag schilderte er die Anforderungen an eine Neuordnung der Wertstofferfassung von Seiten der kommunalen Spitzenverbände.

Im Anschluss daran sprach Burkhard Landers, Präsident des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V., über die Rolle des Mittelstandes bei einer künftigen Neuordnung.

Einen Einblick in die Möglichkeiten der Erweiterung bestehender Erfassungssysteme gab Agnes Bünemann, Geschäftsführerin der cyclos GmbH.

Den Stand der Dinge mit den aktuellen Möglichkeiten und Grenzen im Bereich der Sortiertechnologie präsentierte Dr. Michael Langen, beratender Ingenieur und Partner bei der HTP Ingenieurgesellschaft, in seinem Beitrag "Sortierung einer Wertstofftonne – Ergebnisse aus der Praxis von Gelbe Tonne plus".

Ab in die Praxis der verschiedenen Modelle hieß es dann im zweiten Teil des Tages. Sven Winterberg, Abteilungsleiter Zentrale Kundenberatung, Entsorgung und Vertrieb bei der Stadtreinigung Hamburg machte den Auftakt mit der Präsentation des Modellversuches „Hamburger Wertstofftonne“.

Die Aspekte der kombinierten Wertstofftonne in Dortmund mit Einbeziehung der grundlegenden rechtlichen Rahmenbedingungen des Themas beschrieb Dr. André Brandt, Rechtsanwalt und Partner bei der Kanzlei Wolter Hoppenberg.

Kerstin Abraham, Gerald Leinius (v.l.) Ebenfalls ins Ruhrgebiet führte der Vortrag von Kerstin Abraham, Geschäftsführerin der USB Umweltservice Bochum GmbH, die das Bochumer Modell vorstellte.

Über die Hintergründe und den aktuellen Stand der Dinge im „Berliner Tonnenstreit“ sprach Gerald Leinius, Justiziar und Leiter der Abteilung Justiziariat/Gremienbetreuung der Berliner Stadtreinigung (BSR) und konnte dabei gleich die aktuellen gerichtlichen Entscheidungen des Tages kommentieren.

Nach einer regen, abschließenden Diskussion ließ Dr. Fritz Flanderka das 5. Kölner Verpackungsforum noch einmal Revue passieren und blickte mit Spannung auf die kommenden politischen Entwicklungen und inhaltlichen Auseinandersetzungen zu den Themen der Veranstaltung.

  • Dr. Fritz Flanderka
  • Raffael A. Fruscio
  • Niels Pfaff
  • Dr. Sebastian Wolfgarten
  • Guido Axmann
  • Raffael A. Fruscio, Paul Mußler (v.l.)
  • Dr. Andre Michels
  • Jens Lattmann
  • Burkhard Landers
  • Dr. Fritz Flanderka , Burkhard Landers
  • Dr. Michael Langen
  • Sven Winterberg
  • Dr. André Brandt
  • Kerstin Abraham
  • Gerald Leinius

© Images – Marc Thürbach

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