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Mengenmeldungen, Fehlmengen & ein schwarzes Loch.

Köln, 11.06.2018

Gar nicht so lange her, dass die Mengenmeldungen für das Jahr 2016 bestätigt wurden. Sieben von neun Systemen lassen von einem Wirtschaftsprüfer ihre Mengenmeldungen an den Deutschen Industrie – und Handelskammertag (IDHK) und die Clearingstelle mit einer fast 100%tigen Übereinstimmung testieren.

Offen und ungeklärt ist zurzeit noch fast die Hälfte der Differenz von 89.448 Tonnen LVP in 2016. Für ein schwarzes Loch wäre es kein Problem eine so starke Gravitation zu erzeugen, dass weder Materie noch Information die Umgebung verlassen könnte…

Nachträgliche Mengenanpassungen und Nachtragsmengen von Kunden nach dem 30. April 2017 waren der Grund für die geringen Abweichungen der Reclay Mengen. Diese Anteile wurden nachgemeldet und der entsprechende Kostenanteil ausgeglichen.

Und nun in 2018 übernehmen wir auch noch Verantwortung für die graue Vergangenheit Einzelner und stehen nach der Insolvenz eines Systems gemeinschaftlich für die Weiterführung der Verpflichtungen und Verbindlichkeiten ein. Ungeachtet der betrügerischen Abrechnung gegenüber den anderen Systemen in der Clearingstelle ist es gelungen eine gemeinsame Lösung zu finden. Die Reclay Group hat daran von Anfang an konstruktiv mitgewirkt und begrüßt nun die in der Gemeinsamen Stelle erzielte Einigung.

Jetzt gilt es Lösungen zu finden, die solche Zustände zukünftig verhindern um das Vertrauen in die Recyclingwirtschaft wieder zu stärken. Denn nach wie vor ist es unser Ziel Ressourcen zu schonen und Wertstoffe so lange wie möglich in einem geschlossenen Kreislauf zu erhalten. Ein fairer Wettbewerb wird dies unterstützen.